Eine Stunde früher, und trotzdem bis Mitternacht
Die Uhren waren gerade zurückgestellt, und zum ersten Mal ging es sonntags schon um 20 Uhr los. Die Sorge, jemand könnte die neue Zeit verschlafen, war unbegründet: Die üblichen Verdächtigen kamen wie immer gegen Ende des akademischen Viertels, alles also ganz beim Alten. Mehr Sendezeit gab es trotzdem, denn obwohl es eine Stunde früher losging, war wieder erst um Mitternacht Schluss. Musikalisch drehte sich alles um die Zeit: Ben Zucker feierte „Was für eine geile Zeit“, die Rocky Horror Picture Show bat zum „Time Warp“, The Zombies schwelgten in „Time of the Season“, Münchener Freiheit wusste „Es gibt kein zweites Mal“, und Marianne Mendt ließ ihre Glock’n 24 Stunden läuten. Der Abend entwickelte eine solche Eigendynamik, dass der Flux-Kompensator am Ende gar nicht zum Einsatz kam. Er bleibt startklar für die nächste Zeitreise.
