Bad Belzig & Burg Eisenhardt
Bad Belzig, meine Heimatstadt und mein langjähriger Dienstsitz
Bad Belzig liegt mitten im Naturpark Hoher Fläming, den Zusatz „Bad“ trägt die Stadt erst seit Dezember 2009. Für mich ist Belzig aber mehr als ein Kurort: Es ist meine Heimatstadt, und die Burg Eisenhardt war viele Jahre mein täglicher Anblick. Direkt an ihrem Fuß hatte seit den 50er Jahren das Volkspolizeikreisamt Belzig seinen Sitz, heute ist dort das Polizeirevier. Hier war ich als Dienstgruppenleiter tätig. Ich kenne die Stadt also auch von Seiten, die kein Reiseführer zeigt.
Die Burg Eisenhardt
Die Burg thront auf einem spornartigen Höhenrücken des Flämings im Südwesten der Stadt. Mitte des 15. Jahrhunderts bauten die sächsischen Kurfürsten hier eine Festung, die 1465 den Namen „Eisenhardt“ erhielt. Uneinnehmbar sollte sie sein, daher der Name. Ganz geklappt hat das nicht: 1636 zerstörten die Schweden die Burg.
Das Wahrzeichen ist der Butterturm. Von dem 24 Meter hohen Bergfried hat man einen weiten Blick über die Altstadt und die Umgebung. Wie er zu seinem Namen kam, darüber gibt es mehrere Legenden: vielleicht wegen seiner Form, die an ein Butterfass erinnert, vielleicht weil Buttermilch in den Mörtel gemischt wurde.
Heute beherbergt die Burg das Heimatmuseum, eine Galerie und ein Trauzimmer. Burggelände und Burghof sind den ganzen Tag zugänglich.
Wie der Burgienator zu seinem Namen kam
Irgendwann richtete die Polizei einen internen Chat im Intranet ein, und jeder brauchte einen Spitznamen. Was lag näher, wenn man täglich unter der Burg Eisenhardt Dienst tut? Ich nannte mich „Burgvoigt“. Der Name begleitete mich durch den Polizeidienst und später auch ins Hobby. Auf Dauer war er mir aber zu sperrig, also schrumpfte er zu „Burgie“. Und irgendwann wurde ich umgetauft, in „Burgienator“. So heiße ich bis heute, auch hier bei Flämingradio.
